
Name: Renate Sievers
Baujahr: 1951
Wohnort: Bargstedt im schönen Schleswig-Holstein
5km vom Mittelpunkt Schleswig-Holsteins entfernt.
Beruf: selbständig
Seit 40 Jahren sind Hunde ein fester Bestandteil meines Lebens. In dieser Zeit hatte ich Deutsche Dogge, Rottweiler, Dobermann, Riesenschnautzer, Boxer, Dackel, Schäferhund und auch verschiedenen Mischlinge. Ein Schäferhund war in den vergangenen Jahren aber immer auf unserem Hof.
Die Hunde waren in 1. Linie Wachhunde auf unserem sehr großen Betriebsgelände.
Wir hatten immer 3 bis 4 Hunde. An Hundesport und Vereinsleben habe ich damals nicht gedacht. Da stand der Aufbau des Betriebes und die Familie an 1. Stelle.
Wie es so ist gingen die Kinder nach und nach ihre eigenen Wege und die Freizeit wurde mehr.
Im 5 km entfernten Nortorf war eine SV Ortsgruppe.
Ich kaufte mir Heli von der Ostfriesischen Thingstätte und 8 Monate später einen 8 Monate alten Rüden, Warro vom Fockbeker See.
Ich wollte auch gerne einmal Welpen haben und meldete damals bei Eintritt in den SV schon meinen Zwinger „vom Bargstedter Moor“ an.
Heli war ca. 2 Jahre alt und absolut nicht für den VPG-Sport zu gebrauchten. Die Mitglieder der OG kannten die Hündin und wussten das auch, haben mir aber nichts gesagt. Das habe ich erst alles später erfahren. Die BH habe ich mit Heli gemacht und etwas Agility. Sie blieb auch bei mir und wurde 14 Jahre alt.
Mit Warro ging es mir ebenso. BH und das war’s. Er wurde 12 Jahre alt.
2002 kaufte ich mir einen Welpen. Paula vom Seewolf. Mit ihr legte ich die BH ab und wollte auch die Schutzhundausbildung machen aber es gelang uns wieder nicht. Lag wohl an mir. Ich bin einfach „zu lieb“ zu meinen Hunden.
Paula hat alles gemacht aber für eine Prüfung reichte es nicht. Fährte war OK. Habe mit ihr 2 x die FH 1 abgelegt. Paula ist inzwischen 8 Jahre alt.
2006 verlor ich meinen Mann durch eine heimtückische Krankheit. Ein Kollege vom Hundeplatz hatte noch 4 Welpen abzugeben. Er bot mir eine Hündin zur Aufzucht an. So zog Golda vom Schulland bei mir ein.
Ich habe noch nie so eine Bindung zu einem Hund gehabt. Sicher war auch meine damalige seelische Verfassung daran schuld dass ich mich so auf den kleinen Welpen konzentrierte. Nach dem Vorröntgen mit positivem Ergebnis habe ich mich entschlossen Golda zu behalten. Ich konnte sie nicht mehr abgeben. Sie hatte mir über die schwerste Zeit meines Lebens hinweggeholfen.
Sie hat sehr viel Temperament, ist arbeitsfreudig und immer gut drauf.
Da habe ich erst den Unterschied gemerkt. Es gibt tatsächlich 2 Schäferhundrassen.

Dank Ralf Waschulewski - einem ausgezeichneten Helfer im Schutzdienst -
und Bruno Hönemann - Fährtenexperte und Züchter von Golda, habe ich inzwischen mit Golda sogar die VPG 3 mit sehr gutem Ergebnis abgelegt und damit eine Prüfung zum 100er Kontingent für den RSV beigesteuert.
Meinen Zwingernamen habe ich auf den RSV übertragen
und am 02.06.2010 fiel mein erster und gleichzeitig letzter Wurf.
Ergebnis: 5 stramme Jungs und 2 Mädels-


Der Deutsche Schäferhund - für mich die Nr. 1